Donnerstag, 21. August 2008


"Man soll nicht zündeln, Feuer ist gefährlich!" Wer hat ihn nicht schon oft gehört, diesen Satz. Aber wer hat ihn auch begriffen, wirklich verstanden? Natürlich wusste auch ich, dass Feuer gefährlich sein kann, sich je nach gegebenheiten rasend ausbreitet und einem dem Weg versperren kann. Aber es erleben ist etwas anderes.


Ein Feld war von Unkraut befreit, das inzwischen, auf dem Boden liegend, gut trocken geworden war. Ein Feuer ist zwar nicht das Lieblingswerkzeug der AAE, ein Werkzeug ist es dennoch und es kann mit Mass und mit Vorsicht überaus vorteilhaft eingesetzt werden. Da wir das Feld für den Gebrauch vorgesehen hatten, machten wir uns also an die Vorbereitungen. Wir legten schon Tage vorher Pfade rund um das Feld an, die das Feuer nicht passieren kann, organisierten Unterstützung zur Kontrolle des Feuers, Trugen ausreichend Wasser an Land, besorgten kühle Getränke, kauften Benzin und bastelten Fackeln.

Und dann geht es los. Die fackeln werden angezündet, man verteilt sich und steckt die knochentrockene Landschaft in Flammen. Mit rasender Geschwindigkeit wachsen mannshohe Flammen und breiten sich über das ganze Feld. Man muss sich beieilen, schneller als das Feuer zu sein. Die Hitze ist unerträglich, der Rauch treibt einem Ströme von Tränen über die Wangen.
Es dauert nicht lange und das Spektakel, oder zumindest der beängstigende Teil ist vorbei. Man löscht kleinere Brandherde an den Rändern des Geschehens mit Stöcken, nässt vor sich hin schwelende Haufen und die Grenzen des Feuers. Langsam zieht man sich zurück. Es ist getan.


Auch wenn wir mehr Sorgfalt in die Kontrolle des Feuers gesteckt haben, als dies üblicherweise der Fall ist (Schnell ein Feuer legen, bevor die Mittagspause beginnt ist übliche Praxis), hat es doch geschafft, was elterliche Erziehung, kursierende Horrorgeschichten und profundes Wissen nur ansatzweise zu bilden vermochten:

Echten Respekt vor Feuer.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

queridos Zivis,
ja das hoert sich doch mal gut an. wir hatten auch letztes jahr krasse Brandfaell, aber das wisst ihr ja bestimmt schon..
na que tal el Ecocentro? ja ist schon Arbeitsalltag eingetreten? im staedtle kennt ihr euch schon gut aus?

bueno habt ne gute zeit.
liebe gruesse an Luis bin zurzeit in quito auf dem weg nach Colombia..

bueno amigos que se vaya todo bien

muchos saludos Chris "altzivi" :-9