Sonntag, 17. August 2008

Regenwaldrundbrief

Ich bin nicht der einzige der über unser Projekt schreibt. Mit viel mehr Tradition erscheint regelmässig der Regenwald-Rundbrief der deutschen Partnerorganisation der AAE, der
Arbeitsgemeinschaft ökologischer Landbau zum angewandten Regenwaldschutz e.V., auf deren Website (http://www.regenwald-peru.de/) der interessierte Leser viel Information findet.

Der aktuelle Rundbrief befasst sich mit dem Thema Streik und ist hier zu finden:
Im Regenwald „der Teufel los“

Die Inbrandsteckung des Regierungsgebäudes soll sich fogendermassen vollzogen haben:
Ein Zug Demonstranten erreicht das Regierungsgebäude und fängt spontan an, nach Kawai, dem Regionalpräsidenten zu fordern. Die, das Gebäude sichernde, Polizei fühlt sich bedrängt, und fängt an, einen nicht gesicherten Nebeneingang des Gebäudes energisch mit zuviel Reizgas zu verteidigen, eben jenes Reizgas, das uns noch in einiger Entfernung die Tränen in die Augen trieb. Die Polizei wird überwältigt und falls verletzt zum Krankenhaus gebracht. Das Gebäude hingegen mit Benzin versetzt und durch Brandpfeile angesteckt. Die Schützen dieser Brandpfeile sind die Opfer der Misshandlung, von welcher ich berichtete.

Diese Neuigkeiten erreichten mich auf dem selben Wege wie die Geschichte vom Chuyachaqui und die Tatsache, dass eine Zitrone täglich gegen Schlangenbisse immun macht. Sie ist deshalb, auch wenn sie plausibel und realistisch klingt, mit der nötigen Vorsicht zu geniessen.

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