Montag, 27. April 2009

la chakra I

7. August

Da wo mal ein Reisfeld sein soll ist im Moment noch ein kleiner Wald. Vereinzelt Bäume, viel stachelbewehrter Bambus und vor allem überdimensioniertes Unkraut und Sträucher, die von einem dichten Geflecht an Kletterpflanzen zusammengehalten werden. Gut Wald kann man es nicht nennen, es ist einfach nur Gestrüpp, aber immerhin misst es drei Meter Höhe und es muss weg. Also graben wir uns mit unseren Macheten durch das Dickicht. "Zing-zang, zing-zang" hört man es von überallher, wir treiben die glatte Schärfe unserer Macheten durchs Grün. Gleich einer Büchse der Pandora birgt das Blattwerk Hundertschaften durstiger Mosquitos in sich. Als Rache des Unkrauts fallen sie über uns her. Mit jeder Minute steigt die Sonne höher, lässt ihre brühende Hitze auf uns fallen.

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