Sonntag, 9. November 2008

a Cusco die erste

Endlich bewegen wir uns in Richtung Cusco. Ich spüre es förmlich, wie sich alles bekannte von mir entfernt. Ich breche auf in eine neue Welt.

Ein falscher Taxista hat uns 25 Sol abgelust, mir und vier meiner Mitreisenden. Hat uns schonmal hinter den Polizeiposten geschafft (mit dem Lastwagen fahren ist illegal) und ist dann mit dem Geld, das wir ihm leichtgläubig gegeben haben von dannen. Man beschuligt den eigentlichen Fahrer, schreit sich den Frust von der Seele, geht zur Polizei und muss schlussendlich doch einsehen, das es aussichtslos ist. Also starten wir. 6 Stunden zu spät.
Dann wird das Auto aufgeladen, zur Überraschung aller. Ein Kombi muss auchnoch Platz haben. wir beziehen Position und brausen los. Während nach und nach der Tag geht, das Licht schwindet, schlängelt sich unser Weg elegant durch den Urwald. Ich liege halb unter dem Auto, dass je nach Steigung mal ein Stück nach vorne rollt, und mal mir den Blick auf den Himmel wieder frei gibt. "El cielo es como un gran techo por todo el mundo. ¿verdad?" Er hat recht mein Reisegefährte, ein Philosophie studierender Baggerfahrer. Lächelnd bewundere ich unser Himmelszelt, bevor mich der Schlaf einholt.

1 Kommentar:

mein fetter blog hat gesagt…

Alter du fährst mit nem Lastwagen der Nen Kombi transportiert. ist ja wie in Afrika :D