Freitag, 7. November 2008

Baltimoria - Ein Tag mit der Angel

Der Regen sei schuld. Wir sitzen am Fluss, die Angel in der Hand, und warten. Ein Fischchen von stolzen vier Zentimeter Länge ziehe ich an Land. Ich bin der einzige. Wir warten, doch der versprochene Piraña lässt sich nicht blicken. Max wechselt das Ufer, wo der verdammte Fisch denn seie. Der Regen ist schuld, sonst fange man viel mehr, versuch Julio uns zu beruhigen. Ich geniesse das plätschern des Wassers, die leichte Brise, das alles bedeckende Grün, das Zwitschern der Vögel und das summen der Grillen. Hier, hinter einer Enge, geformt durch schwarzen glatten Fels, beruhigt sich der Fluss, verbreitert sich und schickt sein Wasser ruhig weiter, weiter in Richtung Amazonas.
Solche Fische gibt es hier. Don Vidar zeigt uns ein Gebiss. Die Angel über die Schulter geworfen, ziehen wir wieder ab.

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